Welche Position Spielt Kimmich? – Eine Analyse für Fans und Trainer
Joshua Kimmich gehört zu den vielseitigsten Fußballern seiner Generation. Die Frage „Welche Position spielt Kimmich?“ beschäftigt seit Jahren sowohl Fans als auch Fachleute. In diesem Artikel wird die aktuelle Positionierung des deutschen Nationalspielers und FC Bayern‑Stars anhand von Trainerkommentaren, taktischen Daten und den letzten internationalen Einsätzen beleuchtet.
Historischer Überblick: Vom Rechtsverteidiger zum Spielmacher
Kimmich begann seine Profikarriere 2015 beim FC Bayern München als rechtsseitiger Außenverteidiger. Durch seine technische Präzision und sein Raumverständnis entwickelte er sich rasch zum defensiven Mittelfeldspieler. Seit der Saison 2018/19 ist er regelmäßig im Zentralen Mittelfeld (ZDM) im Einsatz, wobei er sowohl die defensive Aufgaben als auch den Spielaufbau übernimmt.
- 2015‑2017: Rechtsverteidiger (RV)
- 2018‑2022: Defensive Mitte (DM) und gelegentlich Rechtsaußen (RA)
- 2023‑heute: Zentrale Spielmacherrolle (ZDM) und Situations‑Flexibilität
Die aktuelle taktische Rolle beim FC Bayern
Unter Trainer Thomas Tuchel nutzt der FC Bayern Kimmich vorwiegend als “deep‑lying playmaker”. In einem 4‑3‑3‑System agiert er als zentrale Ankerperson, die das Pressing koordiniert, den Ball zurückerobert und das Spiel mit kurzen, präzisen Pässen nach vorne leitet. Seine wichtigsten Aufgaben sind:
- Ballgewinn im Mittelfeld durch Tacklings und Positionsspiel.
- Aufbau des Angriffs über die kurzen Passwege (10‑Meter‑Kombinationen).
- Strategische Laufwege, um die Lücken zwischen Abwehr und Sturm zu schließen.
- Freistöße und Eckbälle – Kimmich ist einer der besten Vorlagengeber des Teams.
Nationalmannschaft: Stellungnahmen des Trainers
Nach dem dramatischen Ausscheiden Deutschlands im Elfmeterschießen gegen Paraguay bei der WM 2022 äußerte der damalige Nationaltrainer Hansi Flick, dass Kimmich im defensiven Mittelfeld die „Spur des Ballgewinns“ übernehmen solle. Im Anschluss an die WM 2026, in der Deutschland nach einem Rückschlag gegen Ecuador im Elfmeterschießen ausschied, bestätigte der aktuelle Trainer (nachdem Lothar Matthäus das Turnier im Rahmen einer Interwetten‑Pr